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Laut der Überlieferung hat das Gelato seine Wurzeln in den Gebieten des alten Orients. Dort wird erzählt, dass ein Schüler Mohammeds Fruchtsaft "gefror", indem er ihn in zerschlagenem Eis aufbewahrte. Tatsächlich wurzelt der allgemein gebräuchliche Ausdruck für Fruchteis, das "Sorbet", auf dem türkischen Wort "Sorbet".

Die Einfuhr dieser gastronomischen Erfindung kam sehr wahrscheinlich dank der arabischen Eroberer nach Italien, die von ihren Siedlungen in Sizilien aus die sizilianischen Konditoren in der Herstellung des Gelato unterwiesen.
Das sizilianische Gelato - bei dem das traditionelle "Cassata" besonders bekannt ist - wurde dank Catarina dei Medici weltberühmt, denn sie war es, die diese köstliche Errungenschaft am Hof von Paris einführte, als sie 1533 dem König von Frankreich ein Eis von einem ihrer Begleiter zubereiten liess.
Bis ins Jahr 1660 versuchten sich die besten Köche am Louvre in der Eisherstellungskunst. Dann eröffnete der Sizilianer Procopio dei Coltelli vor dem Theater der Comédie Française die erste Gelateria, die zum berühmten "Cafè Procope" wurde.
Aber die absolute Gewinnkarte zog Coltelli mit seiner Erfindung für das Verspeisen von Gelato, indem er es in seinem Lokal eiförmig in einer Art Eierbecher anbot; eine Neuheit, die sofort in Paris Einzug hielt.

Schon 1906 tauchten in den Milaneser Kaffees die "Parigine" oder "Nuvole" auf, die aus einer Eisportion bestanden, welche zwischen zwei runde, quadradratische oder rechteckige Waffeln geklemmt war.
Ein gewisser Giovanni Torre, gebürtig aus Bussana, einem antiken Vorstadtviertel von San Remo, begann, die Gelato auf der Strasse zu verkaufen.
Die "köstlich-süsse" Eroberung des vor allem venezianischen Gelato über die mitteleuropäischen Hauptstädte fand am Anfang des 19. Jahrhunderts statt.

Österreich und besonders Deutschland haben den Strassenverkauf zuerst imitiert und dann zu einer Tradition gemacht, die bis heute überlebt hat und sogar einen überaus wertvollen Platz im Gelatomarkt einnimmt. Heutzutage sind die Gelatoverkaufswagen durch über 5'000 modern eingerichtete italienische Eisdielen abgelöst worden, insbesondere im deutschsprachigen Raum, aber auch in Holland und in anderen nördlichen Gebieten.

Aber das weitaus wichtigste Jahr im letzten Jahrhundert war 1927, wo nochmals eine einschneidende Wendung in der Geschichte der Gelatoproduktion erfolgte, als der aus Bologna stämmige Otello Cattabriga den ersten Gelatoautomaten konstruierte und den Frauen so den Einstieg in die Gelatoproduktion ermöglichte. Die harte Arbeit, die bis anhin nur von starker Männerhand ausgeführt werden konnte, wurde damit hinfällig. Der weitere Verlauf in der Geschichte des Gelato ist mehr oder weniger bekannt, denn die Entwicklung der letzten Jahrzente führt uns zur heutigen Situation

Es bleibt uns nur noch an die 50er und 60er Jahre zu erinnern, wo das handwerklich hergestellte Gelato fast ausgestorben wäre:
Die Offensive des industriell hergestellten Soft-Ices, das durch die aggressive Werbung der Hersteller fast an jeder Strassenecke zu haben ist, hätte für das handwerklich hergestellte Gelato fast das Aus bedeutet.

Heute sind die geschmacklich viel intensiveren Gelato artiginale wieder auf dem Vormarsch, da der Konsument deren Mehrwert durch den viel intensiver schmeckenden Geschmack klar erkennen kann.



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